Rock Paper Reign

Die Geschichte von Schere, Stein, Papier

Fast jeder kennt Schere, Stein, Papier, doch kaum jemand weiß, wie alt die Idee dahinter ist. Die Spur führt nach Ostasien.

Frühe Spuren in China

Die World Rock Paper Scissors Association führt das Spiel auf das chinesische „shoushiling“ zurück, was etwa „Handbefehl“ bedeutet. Es soll bereits zur Zeit der Han-Dynastie gespielt worden sein, also zwischen 206 vor und 220 nach Christus. Der Beleg dafür stammt allerdings aus einem Buch des Autors Xie Zhaozhi aus dem 16. Jahrhundert, die frühe Datierung ist also nicht zweifelsfrei gesichert.

Der Weg nach Japan

Im 17. Jahrhundert war in Japan eine Variante namens „mushi-ken“ bekannt. Dort standen die Finger für Tiere: Der Daumen war der Frosch, der kleine Finger die Schnecke und der Zeigefinger die Schlange. Das Grundprinzip war schon dasselbe, denn jedes Zeichen schlägt genau ein anderes. Aus solchen Handspielen entwickelte sich das japanische „jan-ken“ mit Stein, Papier und Schere, wie wir es heute kennen.

Verbreitung in der Welt

Im 20. Jahrhundert verbreitete sich das Spiel weltweit. Heute dient es als schnelle und faire Entscheidungshilfe, etwa um zu klären, wer anfängt. Es gibt sogar organisierte Turniere.

Warum das Prinzip so stark ist

Das Dreieck, in dem jedes Element ein anderes schlägt, findet sich heute in vielen Spielen wieder. Es sorgt dafür, dass es keine beste Wahl gibt. Rock Paper Reign verbindet dieses Prinzip mit einem Brettspiel: verdeckte Figuren, eine Fahne, die du beschützen musst, und ein Duell bei Gleichstand. Lies die Regeln des Klassikers oder spiele gleich eine Partie.

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